Webseiten richtig aufbauen mit „Above the Fold“

  • 2. April 2015
  • SEO

Mit „Above the Fold“ wird üblicherweise der sichtbare Bereich – ohne scrollen – einer Webseite bezeichnet. Der Begriff ist eher aus Zeitungen bekannt. Zeitungen werden in der Mitte gefaltet und den potenziellen Lesern in dieser Form angeboten. Ob ein Leser die Zeitung kauft oder nicht entscheidet oftmals der obere – über dem Falz – sichtbare Teil. Die Verlage nutzen den oberen Teil für die wichtigsten, interessanten Nachrichten und Bildern.  Ähnlich verhält sich dies bei Webseiten. Ein Besucher Ihrer Webseite sollte mit above the fold Inhalten überzeugt werden.

Ist above the fold für SEO auch im Jahr 2015 noch wichtig?

Obwohl heutzutage jeder Internetnutzer sich an das Scrollen auf Webseiten gewöhnt hat, ist der Inhalt an oberster Stelle immer noch ein wichtiger Faktor. Während viele Webseitenbetreiber versuchen, möglichst viel Inhalt im above the fold darzustellen, sollten wirklich nur wichtige und ansprechende Inhalte oben positioniert werden. Viel mehr sollte man als Webseitenbetreiber versuchen, den Leser zu animieren, auch den nicht sichtbaren Bereich der Webseite zu besuchen.

Welche Inhalte gehören in above the fold?

Besucher einer Webseite suchen heutzutage gezielt nach Informationen. Für das Auffinden dieser Informationen bringen Leser wenig Zeit auf. Ist die gesuchte Antwort nicht ersichtlich oder nur mit mühen auffindbar, verlassen viele Webseitenbesucher schnell eine Seite. Dies ist nicht nur für den Leser unbefriedigend, sondern auch für den Betreiber der Webseite und Google. Dem Betreiber geht evtl. ein Kunde flöten und bei Google steigt die Bounce-Rate.

Stellen Sie daher die Vorteile der Seite in den Vordergrund. Zeigen Sie dem Leser direkt, welchen Inhalt ihn erwartet. Als Beispiel können Magazine und Datenbanken ein Inhaltsverzeichnis an vorderster Stelle platzieren. Damit können Leser direkt zum gewünschten Abschnitt springen.

An die Bildschirmauflösung denken

Für die „Above the fold“ Optimierung sollte auch an die verschiedenen Technologien gedacht werden. Der sichtbare Teil einer Webseite ändert sich je nach Größe und Auflösung des Bildschirms. Um dieses Problem zu lösen, sollte die Webseite mit verschieden Displayauflösungen angesehen werden.

Das Addon Windows Resizer für den Google Chrome Browser

Mithilfe des Addons Windows Resizer für den Google Chrome Browser können Displayauflösungen simuliert werden

Ein einfaches Tool für die Darstellung verschiedener Auflösungen stellt der Windows Resizer dar. Mit diesem Addon für Google Chrome lassen sich Inhalte auf den gängigsten Auflösungen darstellen.

Lernen Sie die Webseitenbesucher kennen

Es ist mühselig und manchmal auch nicht möglich den Content so zu platzieren, dass dieser auf allen gängigen Displaygrößen und Endgeräten korrekt dargestellt werden kann. Im Fall von above the fold sollten zumindest die meisten bedient werden. Mittels Google Analytics können Sie die Webseitenbesucher und deren Technologie Kennenlernen.

Auszug aus dem Google Analytics Reiter "Displayauflösungen"

Via Google Analytics lassen sich ganz einfach die Auflösungen der Besucher rausfiltern

Dazu – sofern bereits ein Konto vorhanden ist – öffnen Sie Google Analytics und loggen Sie sich unter dem entsprechenden Konto ein. Wählen Sie in der Rubrik „Zielgruppe“ den Reiter „Technologie“ aus. Von dort klicken Sie auf „Browser und Betriebssystem“. Durch diese Daten können Sie nun die Optimierung der Webseite fortsetzen.

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